Die jährliche Gedenkfeier für Zofia Malczyk

Donnerstag, 19. März 2026, 16 Uhr am Gedenkstein in der Gustav-Adolf-Straße, gegenüber vom Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt.

Das Schicksal von Zofia Malczyk steht beispielhaft dafür, wie ein Terrorregime mit den Menschen umgeht. Am 21. März 1945, kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs, wurde in Schweinfurt die polnische Zwangsarbeiterin Zofia Malczyk von zwei Nazi-Polizisten grundlos erschossen. Sie war 18 Jahre alt und im siebten Monat schwanger. An diesen brutalen Mord erinnert seit 2007 ein schlichter Gedenkstein, der von der Initiative gegen das Vergessen auf den Weg gebracht wurde. Das Mahnmal steht dort, wo die schreckliche Tat geschah. Das Bayernkolleg Schweinfurt hat die Patenschaft über das Mahnmal übernommen und holt jedes Jahr im März in einer musikalisch gestalteten Gedenkfeier die menschenverachtende Tat in die Gegenwart. Schülerinnen und Schüler der Schule bringen ihre Gedanken zum Leben und Sterben der Ermordeten und zu Rassismus und Totalitarismus zum Ausdruck.

Zum Schicksal der Zofia Malczyk hat die Initiative die Dokumentation „Das kurze Leben der Zofia Malczyk“ erarbeitet, die bei der Veranstaltung erworben oder per Mail an an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bei der Initiative bestellt werden. erworben werden kann.